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«Einige Flüchtlinge haben sich Deutschland anders vorgestellt»

Flüchtlingskrise und Pariser Anschläge: Das fordert die Behörden – auch das Schweizer Grenzwachtkorps. Dazu der Chef des GWK.

«Wir versuchen, die Maschen möglichst eng zu knüpfen»: Jürg Noth, Chef des Grenzwachtkorps (rechts), mit Oberzolldirektor Rudolf Dietrich an einer Medienkonferenz. (5. Februar 2015)
«Wir versuchen, die Maschen möglichst eng zu knüpfen»: Jürg Noth, Chef des Grenzwachtkorps (rechts), mit Oberzolldirektor Rudolf Dietrich an einer Medienkonferenz. (5. Februar 2015)
Martial Trezzini, Keystone

Herr Noth, war das Grenzwachtkorps (GWK) auf den Flüchtlingsansturm auf der Balkanroute vorbereitet? Seit dem Frühling wussten wir, dass sehr viele Migranten unterwegs sind. Wir haben uns auf entsprechende Szenarien vorbereitet. Dies mit unseren Partnern von Bund und Kantonen. Wir haben Vorkehrungen getroffen, um rasch zusätzliches Personal einsetzen zu können. Bisher waren wir nicht so stark vom Ausmass der Migrationsströme betroffen wie andere Länder. Ein Szenario, wie es sich Anfang September in Österreich abgespielt hat, als 7000 Menschen pro Tag ankamen, wäre für alle Beteiligten eine enorme Her­ausforderung.

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