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Eine Lohnbandbreite schadet keinem Unternehmen

Wird der Wirtschaftsstandort Schweiz durch die 1:12- geschwächt? Nein, sagt die Basler SP-Grossrätin Sarah Wyss und liefert Argumente.

Wer putzt, bleibt zahlenmässig am Boden. Reinigungsfrau 2007 am Flughafen St. Gallen-Altenrhein.
Wer putzt, bleibt zahlenmässig am Boden. Reinigungsfrau 2007 am Flughafen St. Gallen-Altenrhein.
Keystone

Die Lohnschere innerhalb der Unternehmen öffnete sich in den letzten Jahren massiv. 1984 betrug das Verhältnis zwischen dem landesweiten Medianlohn und dem durchschnittlichen Lohn eines Topmanagers noch eins zu sechs. 1998 schon eins zu 14, und heute liegt es im Durchschnitt bei eins zu 93. Diese Entwicklung ist ökonomisch und gesellschaftlich bedenklich und muss deshalb gestoppt werden. Genau dafür setzt sich die 1:12-Initiative ein. Niemand hat mehr als 12 Mal zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen. Die bürgerlichen Kräfte der Schweiz bekämpfen die gerechte Lohnverteilung. Mit allen Mitteln wird gegen die Initiative, über die das Volk voraussichtlich im kommenden Herbst abstimmen wird, gekämpft: mit Lügen, Polemik und viel Geld.

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