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Eine Flugticketabgabe sucht man vergebens

Die FDP präsentiert ihr Umweltpapier – und schwächt es an entscheidenden Stellen ab. Ignoriert die Parteiführung die Basis?

Parteipräsidentin Petra Gössi muss die neue Umweltpolitik der FDP gegen innen und aussen verteidigen. Foto: Sebastian Magnani (13 Photo)

Parteipräsidentin Petra Gössi muss die neue Umweltpolitik der FDP gegen innen und aussen verteidigen. Foto: Sebastian Magnani (13 Photo)

Stefan Häne@stefan_haene
Philipp Loser@philipploser

Es ist eher selten, dass man einer ­Partei öffentlich beim Denken zuschauen kann. Beim Streiten und Abwägen und Intrigieren. Es sind spezielle Zeiten im Freisinn, turbulente, manche würden vielleicht sogar sagen: aufregende.

Parteichefin Petra Gössi beginnt ihre Präsentation des neuen Umweltpapiers in einer Holzfabrik im bernischen Langenthal mit einer Schelte. «Es ist de­struktiv, feige und vor allem auch dumm, mit vorsätzlichen Leaks Schaden anrichten zu wollen.» Generalsekretär Samuel Lanz sagt es später noch deutlicher: Ein «pain in the ass» sei das Leck gewesen, einfach nur obermühsam.

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