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«Eine Demokratie ‹sans public› ist tot»

Nicht bloss «nice to have». Jacqueline Badran sieht die Demokratie in Gefahr, wenn es keine bezahlte Presse mehr gibt.

BaZ: Es war ein harter Abstimmungskampf über die No-Billag-Initiative. Was bleibt von der Debatte?

Woran erkennt man das?

Und wie reagieren die Verlage?

Soeben wurde die Basler Zeitung an Tamedia verkauft.

Was bedeutet die Medienkrise für die Qualität?

Aber es wurde doch noch nie so viel gelesen wie heute, einfach in Gratismedien wie 20 Minuten.

Das müssen Sie aber erklären. Warum?

Alle diese Zeitungen wollen Sie fördern. Sie verlieren aber jedes Jahr Leser. Was bringt die Förderung von Zeitungen, wenn sie nicht gelesen werden?

Sind die Medien auch noch wichtig, wenn sie nur noch von einer Minderheit konsumiert werden?

Ihr Vorschlag ist, dass die Bevölkerung entscheiden kann, wer eine Finanzierung erhält.

Das ist doch zu einfach. Auch Leser von Gratismedien können richtig abstimmen.

Wie funktioniert dieses Modell der Medienfinanzierung?

Und zweitens?

Aber?

Was wäre der Vorteil?

An den Gebietsmonopolen und dem Einheitsbrei ändert sich aber nichts.

Wie soll das funktionieren?

Das ist doch eine illusorische Idee, in Bundesbern wird lieber an kleinen Pflästerli gebastelt, statt an grossen Ideen.

Der Verlegerverband wehrt sich gegen eine staatliche Unterstützung.

Mindestens die Redaktionen sind sicher nicht FDP-nah.

Dafür ist mindestens die SRG ziemlich links, das ist wissenschaftlich erwiesen.

Das ist nur eine mögliche Erklärung. Müsste man bei der öffentlich-rechtlichen SRG nicht Gegensteuer geben?

Nein, aber eine Personalpolitik, welche der Debatte dient. Zurück zu Ihrer Idee: Der Vorschlag mit den Gutscheinen ist reichlich kompliziert.

Und wenn der Gutschein verfällt, was passiert dann mit dem Geld?