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Eine Anarchistin wehrt sich für die Rustici

Die Bausünden aus früheren Zeiten vergeben, den Abbruch illegaler Rustici verhindern: Alda Fogliani kämpft gegen die Behörden.

Kein Exempel statuieren: Alda Fogliani findet es ungerecht, dass dieser Rustico abgebrochen werden muss.
Kein Exempel statuieren: Alda Fogliani findet es ungerecht, dass dieser Rustico abgebrochen werden muss.
Remy Steinegger

«Pack eine Schutzweste ein», scherzt Alda Fogliani, als wir uns für einen Lokaltermin im Val Pontirone verabreden. Sie ist nicht mehr von allen gern gesehen im wilden Tal hinter Biasca, auf das sich derzeit der Streit um die renovierten Rustici ausserhalb der Bauzone fokussiert. Fogliani hat sich in diesen Streit eingemischt – direkt und ohne Rücksicht auf Rang und Namen, wie es ihre Art ist. «Einige grüssen mich nicht mehr, andere verwünschen mich oder bedrohen mich verbal», sagt die 63-jährige Journalistin, die ihr ganzes Leben in Biasca verbracht hat und dort jeden kennt. Aber Angst habe sie nicht, denn: «Wer mich mit Worten angreift, wird wohl nicht auf mich schiessen.»

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