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«Ein politischer Fehlentscheid»

Der Bund vernichtet Impfdosen gegen die Vogel- und Schweinegrippe im Wert von 56,4 Millionen Franken. Für die Kritiker der präventiven Anschaffung ist klar, warum diese überhaupt getätigt worden ist.

Die Anschaffung des Impfvorrats war in der Politik heftig umstritten: Die Nationalräte Pius Segmüller (CVP/LU), links, und Mario Fehr (SP/ZH) lassen sich während der Wintersession 2009 gegen die Schweinegrippe impfen.
Die Anschaffung des Impfvorrats war in der Politik heftig umstritten: Die Nationalräte Pius Segmüller (CVP/LU), links, und Mario Fehr (SP/ZH) lassen sich während der Wintersession 2009 gegen die Schweinegrippe impfen.
Keystone

Wie gefährlich ist die Schweinegrippe? Als der Bund vor etwas mehr als einem Jahr für 84 Millionen Franken Impfstoff gegen das in Übersee grassierende H1N1-Virus kaufte, wusste man noch nicht, dass die Pandemie praktisch spurlos an der Schweiz vorübergehen würde. Auch der drei Jahre zuvor gegen die Vogelgrippe angelegte Impfvorrat, der den Bund 90 Millionen Franken kostete, wurde kaum angetastet.

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