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Ein Dorf unter Beschuss

Der Gemeindeammann von Riniken bat Liegenschaftsbesitzer, bei potenziellen Mietern abzuklären, ob diese in der bisherigen Wohngemeinde Sozialhilfe bezogen haben – und wenn möglich an Nicht-Sozialfälle zu vermieten.

Nina Jecker, Riniken
1495 Einwohner, viele Bäume. Gemeindeammann Ulrich Müller (parteilos) lebt seit 26 Jahren im aargauischen Riniken, seit diesem Jahr ist er im Amt.
1495 Einwohner, viele Bäume. Gemeindeammann Ulrich Müller (parteilos) lebt seit 26 Jahren im aargauischen Riniken, seit diesem Jahr ist er im Amt.
Kostas Maros

Riniken ist auf den ersten Blick pure Schweizer Idylle. Im historischen Dorfkern präsentieren sich die alten Bauernhäuser mit Blumentöpfen neben der obligatorischen Holzbank. Zwischen den daran anschliessenden Einfamilien­häusern aus den 60er- und 70er-Jahren tun sich grosse Grünflächen auf. Zahlreiche Obstbäume biegen sich mitten im Dorf unter der Last dicker Zwetschgen. Es scheint fast, als gäbe es im Dorf mehr Bäume als Menschen. 1495 Personen leben in der Aargauer Gemeinde ennet dem Bözberg. Kaum einen Steinwurf von Brugg entfernt scheint die Zeit ein bisschen stehen geblieben zu sein. Besorgungen macht man im Volg. Zentral im Dorfkern gelegen, ist der kleine Laden die einzige Einkaufsmöglichkeit. Daneben gibt es nur noch das Geschäft Doppelbogen, eine Galerie mit Laden für Kunsthandwerk.

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