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«Exportieren oder sterben»

Die Schweiz beliefert Saudiarabiens Truppen. Das sei Ausdruck eines extremen Geschäftsmodells, sagt Militärexperte Marcel Dickow.

Rüstungskonzern Ruag: Ein Arbeiter kontrolliert Patronen in der Munitionsabteilung.
Rüstungskonzern Ruag: Ein Arbeiter kontrolliert Patronen in der Munitionsabteilung.
Bild: Archivbild/Keystone
Ein Krieg, der bereits über ein Jahr dauert: Saudische Artillerie bombardiert. (21. April 2015)
Ein Krieg, der bereits über ein Jahr dauert: Saudische Artillerie bombardiert. (21. April 2015)
Keystone
Damals Show, heute Ernst: Parade saudiarabischer Truppen an der Grenze Jemens am 27. Januar 2010.
Damals Show, heute Ernst: Parade saudiarabischer Truppen an der Grenze Jemens am 27. Januar 2010.
Keystone
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Die Schweiz liefert Ersatzteile nach Saudiarabien. Wie problematisch ist das? Es geht wohl in erster Linie um die öffentliche Wahrnehmung, wenn man allein Ersatzteile exportiert. Kriegsmaterial in kriegsführende Länder zu liefern, ist so gut wie immer problematisch, egal um welche Art Material es sich handelt. In Deutschland gibt es denn auch keine Unterscheidung zwischen dem Export von Ersatzteilen und jenem ganzer Waffensysteme. Und Saudiarabien ist als Empfängerland natürlich problematisch, weil es Krieg im Jemen führt und mit dem Iran um die Vormacht in der Region rivalisiert.

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