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Dorfbach in Dierikon sollte saniert werden – Geld fehlte

Wo in der Nacht auf Montag eine Mutter und ihre 5-jährige Tochter starben, sollte der Dorfbach offengelegt werden.

Die Schäden sind gewaltig: Das Wasser riss in Dierikon LU den Strassenbelag auf und beschädigte zahlreiche Häuser. Foto: Keystone
Die Schäden sind gewaltig: Das Wasser riss in Dierikon LU den Strassenbelag auf und beschädigte zahlreiche Häuser. Foto: Keystone

Spätestens seit August 2005 sitzt vielen Innerschweizern und Bernern die Angst vor plötzlichen Flutwellen in den Knochen. Damals ergossen sich nach drei Wochen regelmässigen Regens über ein Wochenende noch einmal grosse Wassermengen über den Alpen. Von den engen kleinen Tälern aus dem Gebirge bahnten sich Sturzbäche, Hangrutsche und Murgänge ihren zerstörerischen Weg hinunter ins Flachland. Im Entlebuch erstickten zwei Feuerwehrmänner in den Erdmassen, in Brienz begrub ein einstürzendes Haus eine Frau unter sich. Insgesamt starben sechs Menschen. In den Städten Luzern und Bern standen ganze Quartiere unter Wasser. Der Schaden belief sich schweizweit auf rund 3 Milliarden Franken.

Im Untergeschoss dieser beiden Häuser in Dierikon ertranken zwei Menschen.
Im Untergeschoss dieser beiden Häuser in Dierikon ertranken zwei Menschen.
Lea Blum
Der Götzentalbach in Dierikon verläuft teilweise unterirdisch.
Der Götzentalbach in Dierikon verläuft teilweise unterirdisch.
Lea Blum
Im luzernischen Dierikon leben rund 1500 Menschen.
Im luzernischen Dierikon leben rund 1500 Menschen.
Lea Blum
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