Zum Hauptinhalt springen

Doppelmandat stösst sauer auf

Trotz seiner Wahl in den Walliser Staatsrat will Oskar Freysinger Nationalrat und SVP-Vizepräsident bleiben. Christophe Darbellay rechnet vor, warum diese Rechnung nicht aufgeht.

«Es ist wichtig, dass ich bleibe»: Oskar Freysinger will auch nach seiner Wahl zum Staatsrat im Nationalrat bleiben.
«Es ist wichtig, dass ich bleibe»: Oskar Freysinger will auch nach seiner Wahl zum Staatsrat im Nationalrat bleiben.
Keystone

Oskar Freysinger ist nicht der Erste, der sich der Herausforderung eines Doppelmandats stellen will. In der Vergangenheit hatten sowohl die Ständeräte Jean-René Fournier (CVP, VS) und Robert Cramer (Grüne, GE) wie auch die Waadtländer Alt-Nationalräte Claude Ruey, Charles Favre und Daniel Brélaz ähnliche Pläne. Sie alle machten damit nicht nur positive Erfahrungen – was Freysinger aber kaum zu stören scheint. Er will sowohl seinen Sitz als Nationalrat wie auch sein Mandat als SVP-Vizepräsident beibehalten: «Ich verzichte auf zwei grosse Stücke: Ein 65-Prozent-Pensum als Lehrer und mein Mandat als kantonaler Parteipräsident. Und das ist nicht gerade wenig!», meint der frischgebackene Staatsrat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.