Zum Hauptinhalt springen

Die Zuwanderung ist 2019 leicht gestiegen

Im vergangenen Jahr sind etwas mehr Personen in die Schweiz eingewandert, während die Auswanderung leicht zurückging.

Rund 78 Prozent der Personen aus der EU/EFTA wanderten in die Schweiz ein, um eine Stelle anzutreten: 22 Prozent landeten im Gastgewerbe. Archivbild: Keystone
Rund 78 Prozent der Personen aus der EU/EFTA wanderten in die Schweiz ein, um eine Stelle anzutreten: 22 Prozent landeten im Gastgewerbe. Archivbild: Keystone

Die Zuwanderung in die Schweiz ist im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Aus EU- und EFTA-Ländern wanderten etwas mehr Personen ein, aus Drittstaaten etwas weniger. Die Auswanderung ging leicht zurück. Der Wanderungssaldo lag bei 55'000 Personen.

Insgesamt wanderten im vergangenen Jahr 140'554 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung ein, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte. Das sind 467 Personen oder 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus EU- und EFTA-Staaten wanderten 97'556 Personen ein, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus Drittstaaten kamen 42'998 Personen, 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig verliessen 79'973 Ausländerinnen und Ausländer die Schweiz. Damit war die Auswanderung um 1 Prozent rückläufig.

Unter dem Strich rund 55'000

Der Wanderungssaldo betrug rund 55'017 Personen. Das entspricht einer Zunahme um 0,5 Prozent gegenüber Ende Dezember 2018. Die Zunahme sei in erster Linie auf die Bewilligung für Arbeitskräfte aus Rumänien und Bulgarien zurückzuführen, schreibt das SEM. Diese geniessen seit vergangenem Juni die volle Personenfreizügigkeit.

Hauptgrund für die Zuwanderung bleibt sowohl beim Kurz- als auch beim Langzeitaufenthalt die Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Rund 78 Prozent der Personen aus der EU/EFTA wanderten in die Schweiz ein, um eine Stelle anzutreten. 23 Prozent landeten im Beratungs- und Informatiksektor, 22 Prozent im Gastgewerbe und 15 Prozent im Industrie- und Bausektor. Die Anzahl ausländischer Arbeitskräfte nahm gegenüber Ende 2018 um 1,9 Prozent zu.

Rund 30 durch Familiennachzug

Der Familiennachzug machte 2019 29 Prozent der Zuwanderung zwecks Langzeitaufenthalt aus. In diesem Rahmen wanderten 40'197 Personen in die Schweiz ein. 20 Prozent waren Familienangehörige eines Schweizerin oder eines Schweizers.

Ende Dezember 2019 lebten insgesamt 2'111'412 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Davon stammen der grösste Teil aus Italien, gefolgt von Deutschland, Portugal, Frankreich und Kosovo.

SDA/sep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch