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«Die Zahlungen von Zug sind nicht wegen Bern angewachsen»

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin möchte, dass reiche Kantone künftig bis zu 20 Prozent weniger an den Finanzausgleich zahlen. Das kommt in den Kantonen Wallis, Bern und Graubünden schlecht an.

Unterschiedliche Akzente in der Debatte um den Nationalen Finanzausgleich (NFA): Beatrice Simon (links) und Peter Hegglin, Finanzdirektoren der Kantone Bern und Zug.
Unterschiedliche Akzente in der Debatte um den Nationalen Finanzausgleich (NFA): Beatrice Simon (links) und Peter Hegglin, Finanzdirektoren der Kantone Bern und Zug.
Keystone
«Es geht nicht an, dass wir jeden Kanton für alle seine Nachteile bezahlen müssen»: Peter Hegglin, Finanzdirektor des Kantons Zug – und seit kurzem auch Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren.
«Es geht nicht an, dass wir jeden Kanton für alle seine Nachteile bezahlen müssen»: Peter Hegglin, Finanzdirektor des Kantons Zug – und seit kurzem auch Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren.
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«Für mich ist die Grundkonzeption des Nationalen Finanzausgleichs absolut korrekt. Die Zahlungen sind vom System her logisch und auch politisch gewollt.» Beatrice Simon (BDP), Finanzdirektorin des Kantons Bern.
«Für mich ist die Grundkonzeption des Nationalen Finanzausgleichs absolut korrekt. Die Zahlungen sind vom System her logisch und auch politisch gewollt.» Beatrice Simon (BDP), Finanzdirektorin des Kantons Bern.
Keystone
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Der Finanzausgleich ist ein Solidarsystem von Bund und Kantonen. Über drei Milliarden Franken werden pro Jahr von reichen Kantonen zu ärmeren Kantonen umverteilt. Damit sollen auch Kantone mit nur wenigen zahlungskräftigen Unternehmen und geringen Steuereinnahmen ihren Einwohnern gute Schulen und Verkehrsverbindungen bieten können. Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin (CVP) findet jedoch, dass für den Geberkanton Zug bei den Beiträgen die Schmerzgrenze überschritten ist, wie er in einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» kürzlich ausführte.

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