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«Die Wähler wissen, wo wir stehen»

CVP-Nationalrat Pirmin Bischof fühlt sich «im Geiste verwandt» mit Energieministerin Doris Leuthard. Beide sind oder waren Interessenvertreter der Atomwirtschaft. Beide wollen nun den Ausstieg aus der Technologie.

Das Ende naht: Energieministerin Doris Leuthard (CVP) will einen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft – die Mitteparteien sind gespalten.
Das Ende naht: Energieministerin Doris Leuthard (CVP) will einen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft – die Mitteparteien sind gespalten.
Keystone

Herr Bischof, wieso soll die Schweiz aus der Atomenergie aussteigen, wie es der Bundesrat will?Pirmin Bischof: Der Unfall im japanischen Kraftwerk Fukushima hat vielen Menschen die Grundrisiken der Kernkraftwerke neu vor Augen geführt. Wir haben in der Schweiz als reichem Land und Wasserschloss Europas die Chance, uns einen solchen Entscheid, der nicht gratis ist, leisten zu können. Der Bundesrat hat am Mittwoch einen richtigen Entscheid getroffen. So wie er es vorschlägt, ist ein schrittweiser und verträglicher Umstieg auf erneuerbare Energien möglich. Und er gibt uns auch die Möglichkeit, bei Bedarf Korrekturen anzubringen.

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