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Die ständige Glarner-Show nervt

SVP-Asylchef Andreas Glarner soll sich endlich auf seine Aufgabe konzentrieren – statt dauernd den Clown zu spielen. Der vielversprechende Aufsteiger entwickelt sich für die Partei zum Risiko.

Christian Keller, Bern
Hauptsache, im Gespräch. Glarner äusserte sich zuletzt zu Handgranaten und einer Rollstuhl-Spende.
Hauptsache, im Gespräch. Glarner äusserte sich zuletzt zu Handgranaten und einer Rollstuhl-Spende.
Keystone

In den Sommer­wochen ist Bundesbern jeweils angenehm befreit von Politikern, Beamten und Lobbyisten, die ansonsten in dunklen Aktenkoffern Forderungen, Konzepte und «Visionen» ins Bundeshaus hineintragen, die dem Steuerzahler meist nichts bringen, ihn aber teuer zu stehen kommen. Der politische Betrieb ist gänzlich zum Erliegen gekommen. Nur ein Mann will sich keine Pause gönnen, obschon es wohl gerade ihm guttun würde, für einige Tage die Füsse ins Marzilibad zu strecken und innerlich herunterzufahren: Andreas Glarner, Asylchef der SVP, bleibt auch in der Ferienzeit Dauergast in den Schweizer Medien.

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