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«Die Städte wollen die Möglichkeit, Alkohol zu verbieten»

Der Städteverband hat Vorschläge im Kampf gegen nächtliche Exzesse präsentiert. Direktorin Renate Amstutz sagt, was sie sich für das neue Alkoholgesetz wünscht und was sie von Polizeipatrouillen hält.

Alkohol bei Jugendlichen ist ein grosses Problem: Teilnehmer eines Botellón in Zürich im Jahr 2008.
Alkohol bei Jugendlichen ist ein grosses Problem: Teilnehmer eines Botellón in Zürich im Jahr 2008.
Keystone

Der Schweizerische Städteverband hat mögliche Massnahmen gegen die Auswüchse des Nachtlebens gesammelt. Der Bericht zeigt: Sensibilisierung wirkt wenig. Warum?

Es hat sich gezeigt, dass sensibilisierende Aktionen wie Plakate, die auf das Littering-Problem hinweisen, direkt wenig wirken. Wichtiger hingegen sind Präventionsmassnahmen wie der Einsatz von Jugend- und Sozialarbeitern, Absprachen mit den Nachtlokalen oder Patrouillen. Dort wo die Situation überbordet und sich niemand mehr an die Regeln hält, helfen nur noch repressive Massnahmen wie die Mitnahme auf die Dienststelle oder eine Anzeige. Wichtig ist ein institutionalisierter Dialog zwischen allen Beteiligten.

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