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Die SP überlässt Asyldebatte der Konkurrenz

Die Sozialdemokraten ignorieren im Wahlkampf die Themen, die der Bevölkerung derzeit am meisten unter den Nägeln brennen. Lieber fordert die Partei weitere staatliche Ausgaben.

Der unsoziale Manager als Feindbild. Die SP will Angestellte über 50 mit einem stärkeren Kündigungsschutz vor Diskriminierung schützen.Wahlplakat SP Schweiz
Der unsoziale Manager als Feindbild. Die SP will Angestellte über 50 mit einem stärkeren Kündigungsschutz vor Diskriminierung schützen.Wahlplakat SP Schweiz

Als sich gestern kurz vor zehn Uhr SP-Präsident Christian Levrat, traditionell ausgestattet mit knallroter Krawatte, an der Pressekonferenz zum Kampagnenstart zwischen seine beiden Co-Generalsekretärinnen Leyla Gül und Flavia Wasserfallen setzte, durfte man gespannt sein: Wie wollen die Sozialdemokraten im Wahlkampf auf die hochaktuellen Themen Asylpolitik und Personenfreizügigkeit/Umsetzung Masseneinwanderungs-Initiative eingehen? Gemäss der letzten gfs-Studie brennen diese zwei Punkte der Schweizer Bevölkerung am meisten unter den Nägeln. Welche Ansätze hat die Linke in jenen Bereichen zu bieten?

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