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«Die Schweiz muss Obama blamieren – dann dreht sich das Blatt»

Faith Whittlesey, ehemalige US-Botschafterin in Bern, rät der Schweiz im Steuerstreit mit den Amerikanern zu einem Strategiewechsel. Bern sollte der Administration Obama aufzeigen, «wie scheinheilig das Ganze ist».

War von 1981 bis 1983 und von 1985 bis 1988 US-Botschafterin in Bern: Faith Whittlesey.
War von 1981 bis 1983 und von 1985 bis 1988 US-Botschafterin in Bern: Faith Whittlesey.
Keystone
Wichtige Gesprächspartnerin: Faith Whittlesey im Gespräch mit den Bundesräten Kurt Furgler, rechts, und Pierre Aubert, links, aufgenommen im Jahre 1985 in Bern.
Wichtige Gesprächspartnerin: Faith Whittlesey im Gespräch mit den Bundesräten Kurt Furgler, rechts, und Pierre Aubert, links, aufgenommen im Jahre 1985 in Bern.
Keystone
Immer noch regelmässig in der Schweiz: Faith Whittlesey an einem Kaderseminar des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 1999 im Kongresshaus in Kandersteg im Gespräch mit Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel.
Immer noch regelmässig in der Schweiz: Faith Whittlesey an einem Kaderseminar des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 1999 im Kongresshaus in Kandersteg im Gespräch mit Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel.
Keystone
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Die Republikanerin Faith Whittlesey (72) war unter der Administration von Ronald Reagan zwei Mal Botschafterin der USA in der Schweiz: Von September 1981 bis Februar 1983 und dann erneut von April 1985 bis Juni 1988. Dazwischen war sie im Stab des Weissen Hauses für das Lobbying verantwortlich. Während ihrer insgesamt fünf Jahre in Bern, initiierte sie unter anderem ein Memorandum of Understanding im Bereich Insiderhandel und verhandelte über das Bankgeheimnis. Whittlesey war eine sehr aktive Botschafterin, die auf vielen Reisen die Schweiz erkundete. Sie ist Ehrenpräsidentin der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer und immer noch regelmässig hier zu Besuch. Alleine im letzten Jahr war sie vier Mal in der Schweiz.

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