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Die Schweiz im Ausnahmezustand

Zu viele Initiativen, das falsche Volk, ein eingebildetes Land? Was es 2015 braucht für eine bürgerliche Renaissance.

Markus Somm
Nachrichten über das Ableben der Schweiz sind stark übertrieben. Winterlandschaft ob ­Grindelwald, mit Blick auf die Eigernordwand (links).
Nachrichten über das Ableben der Schweiz sind stark übertrieben. Winterlandschaft ob ­Grindelwald, mit Blick auf die Eigernordwand (links).
Keystone

Wenn ich mich heute mit Unternehmern oder Managern unterhalte und die Rede auf die Schweiz kommt, dann überwiegt eine merkwürdige Mischung aus schlechter Laune und Resignation: Ist das noch unser Land? Man klagt über eine Schlamm­lawine von Volksinitiativen, die alles einreisse, was den Standort einst so gut gemacht hat, man ärgert sich über ein Volk, das immer mehr zu Wirtschaftsfeindlichkeit neige, man verzweifelt an einer Schweiz, die sich, so der Eindruck, allem verweigere, was draussen in der weiten Welt vor sich geht.

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