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Die Schweiz als Steuervogt für Frankreich

Im Streit um den Euro-Airport will die Eidgenossenschaft freiwillig auf Geld verzichten. Ihr Entgegenkommen geht sogar noch weiter.

Goldgrube Luxus-Jets. Bei AMAC Aerospace werden teure Jets umgebaut und gewartet. Die moderate schweizerische Steuergesetzgebung sichert Arbeitsplätze.
Goldgrube Luxus-Jets. Bei AMAC Aerospace werden teure Jets umgebaut und gewartet. Die moderate schweizerische Steuergesetzgebung sichert Arbeitsplätze.
Keystone

Der Euro-Airport (EAP) ist ein binationaler Flughafen mit einem trinationalen Wirkungsfeld. Er liegt im Niemandsland der elsässischen Gemeinden St-Louis, Hésingue und Blotzheim. Dort, wo sich ohne Flughafen wohl Fuchs und Hase gute Nacht sagen würden, herrschte lange Zeit zwar kein rechtsfreier Raum für Unternehmen, aber ein löchriger Raum für findige Unternehmer. Frankreich will nun nicht nur Steuerlöcher stopfen, sondern gleich eigene Steuern flächendeckend einführen. Dies, so die Befürchtung elsässischer und schweizerischer Politiker, würde dazu führen, dass nicht nur der Ausbau des Flughafens gestoppt würde, sondern das Flugangebot gestrafft und Unternehmen aus dem Schweizer Sektor des Flughafens abwandern könnten.

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