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Die Misere im Italien-Verkehr bleibt uns noch lange erhalten

Trenitalia wirft alle Ressourcen ins Hochgeschwindigkeitsnetz und vernachlässigt den Verkehr in die Schweiz. Laut SBB gibts neue Züge von Zürich nach Mailand erst nach der Eröffnung der Gotthard-Neat 2017.

(Karikatur: Felix Schaad)
(Karikatur: Felix Schaad)

Ab nächster Woche fahren weniger Züge von Zürich nach Mailand, und sie brauchen länger als bisher. Die pannenanfälligen Neigezüge der früheren Cisalpino bleiben bis Ende 2014 in Betrieb. Das waren die bisher bekannten und eher düsteren Perspektiven für Italien-Reisende. Nun aber zeigt sich: Die Misere am Gotthard wird bis 2017 anhalten. Auf die Frage, was nach der Ausmusterung der alten Pendolini geschehe, antwortet SBB-Sprecher Reto Kormann: «Derzeit erarbeiten die SBB das Übergangskonzept nach der Stilllegung der ETR-470-Flotte bis zur Einführung der neuen internationalen Züge, die per Fahrplan 2017 eingeführt werden.»

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