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Die Heckenschützin

Doris Leuthard kritisierte Massnahmen gegen die Frankenstärke als nicht sehr nachhaltig und holt jetzt unter dieser Etikette selber ein paar Millionen. Ein Beispiel für das zähe Ringen der Bundesräte ums liebe Geld.

Bezeichnete staatliche Massnahmen gegen die Frankenstärke als wenig nachhaltig: Bundesrätin Doris Leuthard am 1. August im Wallis.
Bezeichnete staatliche Massnahmen gegen die Frankenstärke als wenig nachhaltig: Bundesrätin Doris Leuthard am 1. August im Wallis.
Keystone

Vor allem wegen Infrastrukturministerin Leuthard wurde das Massnahmenpaket von Johann Schneider-Ammann und Eveline Widmer-Schlumpf von 1,5 Milliarden Franken auf 2 Milliarden aufgebläht. Uvek-Informationschef Dominique Bugnon sagte gestern während eines Betriebsausflugs von Leuthards Generalsekretariat dazu nur so viel, dass man am Abklären sei, ob es kurzfristig realisierbare Projekte gebe, die man der dafür zuständigen Taskforce im Wirtschaftsdepartement melden könne. Dass Leuthard einen Teil des Kuchens für ihr Departement will, hat einen Hintergrund.

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