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«Die EU will hier keine zweite Baustelle öffnen»

Weniger Eingriffe. Laut Magdalena Martullo leiden Unternehmen stark unter den Regulierungen.

Frau Martullo, was ist Ihre Vision für die Schweiz, die Schweizer Wirtschaft und den hiesigen Arbeitsmarkt in zehn Jahren?

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Gemäss der neusten Statistik des Staatssekretariats für Migration war die Zuwanderung aus der EU 2017 so tief wie nie seit der Einführung der Personenfreizügigkeit.

Sie sagen, die Personenfreizügigkeit habe der Schweiz mehr arbeitslose Ausländer gebracht. Allerdings waren die Zahlen vor 2002 höher.

Eine Arbeitslosigkeit, die das Gast- und Baugewerbe auch selber produziert, da die Unternehmen ihre Mitarbeiter saisonbedingt in der Arbeitslosenkasse parkieren.

In der Begrenzungs-Initiative verlangt die SVP die Nachverhandlung der Personenfreizügigkeit, das lehnte die Europäische Union schon bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative ab. Weshalb sollte die EU nun verhandeln wollen?

Was soll bei den Verhandlung für die Schweiz herausschauen?

Ganz ohne zusätzliche ausländische Arbeits- und Fachkräfte wird es nicht gehen. Wer sagt, wie viele kommen dürfen, die Wirtschaft?

Wenn die EU nicht verhandeln will, dann soll der Bundesrat die Personenfreizügigkeit kündigen – damit fallen auch für die Wirtschaft wichtige Abkommen weg, etwa jenes über die technischen Handelshemmnisse – wäre das für Ihr Unternehmen problematisch?

Sie wollen die flankierenden Massnahmen abschaffen – werden die Schweizer Löhne dann noch gut sein?