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«Die EU hat den falschen Weg eingeschlagen»

Die Schweiz als Vorbild. Franz Jaeger (76) war 24 Jahre lang Nationalrat und lehrte an der Universität St. Gallen.

BaZ: Herr Jaeger, viele Schweizer sehen schwarz und haben Angst vor dem ökonomischen Abstieg. Sind diese Sorgen berechtigt?

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Welche Verhältnisse übernimmt die junge Generation?

Sie waren 24 Jahre Nationalrat und 35 Jahre haben Sie als Wissenschaftler unter anderem über Reformfähigkeit geforscht. Schafft die Politik die nötigen Reformen überhaupt?

Ist daran zum Beispiel die Altersreform gescheitert?

Wie können denn Reformen gelingen?

Das macht nun aber nicht besonders optimistisch, dass Reformen gelingen.

Sagen Sie mir ein Beispiel?

Was hat das bewirkt?

Damit verbunden war auch die Personenfreizügigkeit.

Braucht der Binnenmarkt die Personenfreizügigkeit überhaupt, um zu funktionieren?

War das der Auslöser des Brexit in Grossbritannien?

Woher könnte wieder solcher Druck von aussen kommen, zum Beispiel durch die Digitalisierung?

Ist das so ein grosses Problem?

In der politischen Diskussion wird sehr rasch behauptet, es brauche den Staat.

Sie haben den Röpke-Preis des Liberalen Instituts für Ihr Lebenswerk erhalten. Hat Sie der Ökonom Wilhelm Röpke eigentlich geprägt?

Was würde Röpke zur EU von heute sagen?

Wieso?

Wie würden sie profitieren?

Wie soll sich die Schweiz verhalten?

Die Befürworter sagen, das sei eben nötig, um den Zugang zum Binnenmarkt zu haben.

Basler Zeitung