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Die Bewegten

Junge Jenische pflegen ihre Kultur mit neuem Selbstbewusstsein. Sie kennen mehr Migros-Filialen als alle andere Schweizer. Und doch: Das Land, in dem sie leben, ist ein anderes.

Nach dem Protest in Bern ist ein Teil der Jenischen nach Nidau bei Biel weitergezogen. Hier dürfen sie bis zum 9. Mai bleiben.
Nach dem Protest in Bern ist ein Teil der Jenischen nach Nidau bei Biel weitergezogen. Hier dürfen sie bis zum 9. Mai bleiben.
Fabian Unternährer (13 Photo)
Auch in Nidau wird gearbeitet: Roman Waser hausiert mit Korbwaren und Haushaltsgegenständen.
Auch in Nidau wird gearbeitet: Roman Waser hausiert mit Korbwaren und Haushaltsgegenständen.
Fabian Unternährer (13 Photo)
Sie ist die Chefin im Wagen, er ist der Chef draussen: Auch die jungen Jenischen pflegen die traditionelle Rollenverteilung.
Sie ist die Chefin im Wagen, er ist der Chef draussen: Auch die jungen Jenischen pflegen die traditionelle Rollenverteilung.
Fabian Unternährer (13 Photo)
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«Fahrende, Fahrende, ich kann das Wort nicht mehr hören», sagt Silvan Waser und schlägt mit seiner Hand auf den Campingtisch. Fahrender, so könne sich jeder Lastwagenchauffeur nennen. Fahrende, das sei das neue Wort für Zigeuner. Und Waser will weder Zigeuner noch Fahrender sein. «Ich bin ein Jenischer», sagt der 24-Jährige. Neben ihm stehen andere Männer und nicken.

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