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Die Bauern jammern – dabei verdienen sie mehr

Die Landwirte in der Schweiz haben 2007 mehr verdient als im Jahr zuvor. Das Einkommen der Betriebe stieg um 16 Prozent.

Der Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft lag im Schnitt bei 39'500 Franken gegenüber 34'500 Franken 2006 (+14 Prozent), wie die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon errechnet hat.

Starke Zunahme der Rohleistung

Auch das Einkommen je Betrieb stieg. Es betrug 61'100 Franken gegenüber 52'900 Franken im Vorjahr (+16 Prozent). Das positive Resultat sei durch eine starke Zunahme der Rohleistung erreicht worden, obwohl gleichzeitig auch die Kosten gestiegen seien, heisst es in einer Medienmitteilung von Agroscope.

Die mittlere Rohleistung je Betrieb nahm gegenüber 2006 deutlich zu (+7,0 Prozent). Einerseits lag dies an den höheren Produzentenpreisen einzelner tierischer und pflanzlicher Produkte wie Rindvieh, Schweine oder Gemüse, andererseits an der Ausdehnung der Raps- und Zuckerrübenflächen.

Bessere Kartoffel- und Zuckerrübenernte

Zudem waren dank besserer Witterungsverhältnisse die Erntemengen im Ackerbau – vor allem Kartoffeln und Zuckerrüben – sowie im Futter- und Obstbau höher als im Vorjahr. Die weiterhin gute Situation auf dem Holzmarkt schlug sich in einer leicht höheren Rohleistung aus dem landwirtschaftseigenen Wald nieder.

Die Rohleistung Milch blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert, da die höhere Milchproduktion pro Betrieb den zeitgleichen Preisrückgang kompensierte. Der Milchpreisanstieg gegen Ende 2007 konnte den Preisabschlag zu Beginn 2007 nicht ausgleichen, deshalb resultiert im Vergleich zum Vorjahr ein Preisrückgang.

SDA/vin

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