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«Die Angehörigen reagieren manchmal sehr aggressiv»

In den Sommerferien herrscht bei der Walliser Bergrettung in Sitten Hochbetrieb. Als Abwechslung zu ihrem Spitalalltag hält die Notärztin Silvia Walker diese Arbeit für «genial».

Im Haus der Rettung auf dem Flugplatz Sitten hat Silvia Walker bereits die Hälfte eines 24-Stunden-Pikettdienstes hinter sich. Entspannt sitzt die Notärztin an einem grossen Tisch im Aufenthaltsraum. Die Air Glacier fliegt – die Hochsaison auf den Skipisten ausgenommen – mit ihren Helikoptern nie so viele Rettungseinsätze wie während der Sommerferien.

Drei Arten von Einsätzen seien für diese Jahreszeit typisch, sagt Walker: «Gegen Abend müssen oft Heliequipen ausrücken, um Wanderer zu holen, die sich in den Bergen verirrt haben. Dann gibt es die medizinisch einfachen Einsätze wegen eines verstauchten Fusses oder eines überdrehten Knies. Und schliesslich die schweren Bergunfälle, die hohe Ansprüche an mich stellen.»

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