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Der Unkündbare

Urs von Daeniken wird vom Bund weiter beschäftigt, obwohl er gravierende Mängel beim Staatsschutz zu verantworten hat. Ein Grund ist der Kündigungsschutz.

Sorgt für Diskussionen: Urs von Daeniken, der wohl keine weiteren Konsequenzen für die unkontrollierte Fichierung tragen muss.
Sorgt für Diskussionen: Urs von Daeniken, der wohl keine weiteren Konsequenzen für die unkontrollierte Fichierung tragen muss.
Keystone

Seit letztem Freitag hat Urs von Daeniken seine wichtigste Beschäftigung im Departement von Eveline Widmer-Schlumpf verloren. Auf Druck der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK) sucht Widmer-Schlumpf für die Reorganisation der Bundesanwaltschaft einen anderen Projektleiter. An der Anstellung von Daenikens hält sie jedoch fest. Da er bis Ende 2011 eine 100-Prozent-Anstellung beim Generalsekretariat des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) hat, werden für ihn nun andere Projekte gesucht. Seit von Daenikens Anstellung im EJPD gebe es «keine Probleme» und er führe seine Aufgaben «auftragsgemäss» aus, lautet die Begründung des EJPD.

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