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«Der Staat macht sich so zum Drogendealer»

Die Cannabis-Legalisierung wird wieder salonfähig. Leider, findet Andrea Geissbühler, eine der vehementesten Liberalisierungsgegnerinnen in der Schweiz.

Bis zu zwei Gramm soll eine Einzelperson in Genf täglich konsumieren dürfen: Ein Raucher zündet in Zürich einen Joint an. (Archivbild)
Bis zu zwei Gramm soll eine Einzelperson in Genf täglich konsumieren dürfen: Ein Raucher zündet in Zürich einen Joint an. (Archivbild)
Keystone
«Das widerspricht diametral dem Volkswillen»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen ist ein vehementer Gegner des Vorhabens. (Archivbild)
«Das widerspricht diametral dem Volkswillen»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen ist ein vehementer Gegner des Vorhabens. (Archivbild)
Keystone
Sogar der berühmteste Kiffer der Schweiz hat Vorbehalte: SP-Nationalrat Cédric Wermuth zündet sich an der SP-Delegiertenversammlung 2008 einen Joint an. (28. Juni 2008)
Sogar der berühmteste Kiffer der Schweiz hat Vorbehalte: SP-Nationalrat Cédric Wermuth zündet sich an der SP-Delegiertenversammlung 2008 einen Joint an. (28. Juni 2008)
Keystone
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Sie wehren sich mit allen Mitteln gegen eine Hanf-Liberalisierung. Was ist so schlimm an diesem Kraut? Die Liberalisierung entspricht einfach nicht dem Volkswillen. Zwei Initiativen wurden bereits haushoch abgelehnt: die Droleg-Initiative mit 74 Prozent und zuletzt die Hanfinitiative mit 63,3 Prozent. Kaum hat das Volk entschieden, strebt die Politik das Gegenteil an. Der Staat macht sich so zum Drogendealer.

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