Zum Hauptinhalt springen

«Der Plan A ist so hervorragend, dass wir keinen Plan B brauchen»

Die FDP kritisiert den Gripen-Kauf als zu risikoreich. Nun droht die Anschaffung des Fliegers im Parlament zu scheitern. Doch Verteidigungsminister Maurer bleibt hartnäckig.

«Schweden ist ein verlässlicher Partner»: Ueli Maurer in der «Runschau». (Bild: Screenshot «Rundschau»)
«Schweden ist ein verlässlicher Partner»: Ueli Maurer in der «Runschau». (Bild: Screenshot «Rundschau»)

Verteidigungsminister Maurer ist überzeugt, dass der viel gescholtene Kampfjet Gripen im Parlament durchkommt: «Es wird eine gute Mehrheit geben, weil es ein gutes Flugzeug ist und wir gute Karten haben», sagt er in der Sendung «Rundschau» auf SRF.

Es werde keine Neuevaluation geben: «Das schliesse ich aus». Der Gripen sei die beste Lösung. Die Kritiker würden «zu einem Zeitpunkt dreinreden, in dem sie eigentlich nichts zu sagen hätten». Man solle zunächst die Botschaft des Bundesrates abwarten. Es werde sich noch herausstellen, dass die Schweiz sehr gut verhandelt habe.

«Schweden ein zuverlässiger Partner»

Zudem sei Schweden ein «zuverlässiger Partner für die Schweiz». In einem Vertrag zwischen zwei Staaten eine Rücktrittsmöglichkeit oder ein Schiedsgericht zu vereinbaren wäre aus Sicht von Maurer «ein Affront». In dem Vertrag sei geregelt, wie bei Unstimmigkeiten vorgegangen werde. Es werde keinen Plan B geben, wie er von den Gripen-Kritikern verlangt werde: «Der Plan A ist so hervorragend, dass wir keinen Plan B brauchen». Ueli Maurer in der "Rundschau": "Wir werden an diesem Flugzeug festhalten."

Zieht die FDP die Reissleine?

Der Verteidigungsminister durchfliegt zurzeit mit dem Gripen eine Zone mit heftigen Turbulenzen. Selbst der Freisinn hat inzwischen Befürchtungen, der schwedische Kampfjet könne zum finanziellen und politischen Desaster werden. Die FDP stehe kurz davor, bei der Gripen-Beschaffung die Reissleine zu ziehen, sagte Parteipräsident Philipp Müller in einem Interview mit der NZZ.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch