Zum Hauptinhalt springen

«Der neue Bundesanwalt muss masshalten»

Christoph Mörgeli hat sich gegen die Wiederwahl von Bundesanwalt Erwin Beyeler stark gemacht. Gegenüber Redaktion Tamedia erklärt er nun, wie es zum überraschenden Resultat kam.

«Es braucht einen sehr guten Juristen mit Führungserfahrung. Und er muss menschlich integer sein»: Christoph Mörgeli.
«Es braucht einen sehr guten Juristen mit Führungserfahrung. Und er muss menschlich integer sein»: Christoph Mörgeli.
Reuters

Herr Mörgeli, Sie haben sich für die Abwahl von Bundesanwalt Beyeler stark gemacht. Ist das Resultat nun eine Genugtuung für Sie? Nein, überhaupt nicht. Es geht ja schliesslich um die Sache. Ich erachte die Abwahl von Erwin Beyeler nicht als Sieg.

Ihre Partei hat sich als Einzige geschlossen für die Abwahl ausgesprochen. Sind Sie nun vom Resultat überrascht? Ja, ich bin überrascht. Aufgrund der Bekundungen, die ich noch heute Morgen bekam, konnte man nicht davon ausgehen, dass sich eine Mehrheit gegen die Wiederwahl ausspricht. Mir ist aber schon länger aufgefallen, dass sich niemand aktiv für Beyeler stark gemacht hatte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.