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«Der Lärm um die Initiativen nimmt zu»

Politikwissenschafter Claude Longchamp lässt die Volksabstimmungen von 2013 Revue passieren und blickt auf den ersten Abstimmungssonntag von 2014.

«Höchst interessant»:  Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern.
«Höchst interessant»: Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern.
Bot dem politischen und wirtschaftlichen Establishment, aber auch Grossverdiener Daniel Vasella die Stirn: Thomas Minder, parteiloser Antreiber hinter der Abzocker-Initiative.
Bot dem politischen und wirtschaftlichen Establishment, aber auch Grossverdiener Daniel Vasella die Stirn: Thomas Minder, parteiloser Antreiber hinter der Abzocker-Initiative.
Siegesgewiss an Abstimmungssonntagen. Der Gesamtbundesrat mit Bundeskanzlerin Corina Casanova (ganz rechts) auf dem offiziellen Foto 2014.
Siegesgewiss an Abstimmungssonntagen. Der Gesamtbundesrat mit Bundeskanzlerin Corina Casanova (ganz rechts) auf dem offiziellen Foto 2014.
Keystone
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Herr Longchamp, wenn Sie nationale Volksabstimmungen in der Sprache des Weinkritikers beurteilen, wie charakterisieren Sie den Jahrgang 2013?Claude Longchamp: Als höchst interessant. Den Gout 2013 bestimmt die Annahme der Abzockerinitiative, das war das Ereignis des Jahres. Würzige Höhepunkte steuern die Annahme der Asylgesetzrevision und die abgelehnte Volkswahl des Bundesrats bei, für den kräftigen Abgang sorgt das Nein zur 1:12-Initiative.

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