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Der bürokratische Apparat, der wächst und wächst

In der Schweiz werden zurzeit 523 Beamtenstellen geschaffen – monatlich. Geht es nach dem britischen Soziologen Cyril Northcote Parkinson, sind für dieses Wachstum vor allem zwei Gründe verantwortlich.

Arbeit als dehnbare Masse: Beamter in Bern. (Archivbild)
Arbeit als dehnbare Masse: Beamter in Bern. (Archivbild)
Keystone

Innerhalb von nur vier Jahren wurden bei Bund, Kantonen und Gemeinden 25'100 Stellen geschaffen. Oder anders gerechnet: Jeden Monat nehmen 523 Neo-Beamte in den Verwaltungen der Schweiz Platz.

Die Zahlen, welche die «Schweiz am Sonntag» publik machte, klingen imposant. Sie zeigen vor allem, dass der Staat allen anderen Institutionen und Firmen als grösster Arbeitgeber längst den Rang abgelaufen hat. Ein Vergleich: Mit 183'000 Mitarbeitenden beschäftigt die staatliche Verwaltung inzwischen dreimal so viele Menschen wie der grösste private Arbeitgeber des Landes, die Migros.

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