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«Der Besuch der SVP-Politiker im Iran ist ein Alleingang»

Luzi Stamm, Lukas Reimann und weitere Exponenten der SVP sorgen mit einer Iran-Reise für Aufsehen. Wie das bei Schweizer Aussenpolitikern ankommt.

Fernsehauftritt im Iran: Schlüer (3.v.l.), Reimann, Baettig und Nidegger.
Fernsehauftritt im Iran: Schlüer (3.v.l.), Reimann, Baettig und Nidegger.
PD
Vorsitzender des Komitees für nationale Sicherheit und Aussenpolitik im iranischen Parlament: Alaeddin Boroujerdi während einer Pressekonferenz. (Archivbild)
Vorsitzender des Komitees für nationale Sicherheit und Aussenpolitik im iranischen Parlament: Alaeddin Boroujerdi während einer Pressekonferenz. (Archivbild)
Reuters
Will nicht vorverurteilen, weil er die medialen Mechanismen kennt: Der grüne Nationalrat Geri Müller.
Will nicht vorverurteilen, weil er die medialen Mechanismen kennt: Der grüne Nationalrat Geri Müller.
Keystone
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Zurzeit befindet sich eine sechsköpfige SVP-Gruppe im Iran – und sorgt dort für Schlagzeilen. Im Fokus stehen Äusserungen von Nationalrat Luzi Stamm. Bei einem Treffen mit Alaeddin Boroujerdi, dem Vorsitzenden der aussenpolitischen Kommission des iranischen Parlaments, soll er die Sanktionen der Schweiz gegen den Iran als «falsch» bezeichnet und dazu aufgerufen haben, die bilateralen Beziehungen zu verstärken. Zudem hätten die SVP-Vertreter während ihres Aufenthalts festgestellt, dass die «antiiranische Propaganda» in den westlichen Medien «verzerrt ist und nicht die Realitäten der iranischen Gesellschaft widerspiegelt». Stamms Aussagen wurden über die Nachrichtenagentur Irna verbreitet und unter anderem von der «Tehran Times» prominent aufgegriffen. Ob sie tatsächlich seinen Worten entsprechen oder Propaganda staatsnaher Medien sind, bleibt indes unklar – Stamm ist telefonisch nicht erreichbar.

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