Zum Hauptinhalt springen

Der Beamte des Diktators

Wiktor Chrapunow war das Ziel der Auftraggeber von FDP-Nationalrätin Christa Markwalder. Kasachstan will seinen Kopf. Zu Recht?

Wiktor Chrapunow, hier 2012 in Genf, ersucht die Schweiz um politisches Asyl. Foto: Alexander Roth-Grisard (PD)
Wiktor Chrapunow, hier 2012 in Genf, ersucht die Schweiz um politisches Asyl. Foto: Alexander Roth-Grisard (PD)

«Wie ist der Stand im Verfahren gegen Wiktor und Leila Chrapunow?» Das wollen Christa Markwalder und vor allem ihre kasachischen Auftraggeber, die für sie die Interpellation geschrieben haben, vom Bundesrat wissen. Das inzwischen geschiedene Ehepaar lebt seit 2007 in Genf. Auf der Flucht vor dem kasachischen Präsidenten Nasarbajew, der ihnen nach dem Leben trachte, sagt Wiktor Chrapunow. Weil er, der zwei Jahrzehnte lang sehr hohe Ämter innehatte, Millionen gestohlen habe, sagt ­Kasachstan und hat 2012 ein Rechtshilfe­gesuch in der Schweiz eingereicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.