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Der angebliche Ärztemangel ist hausgemacht

In der Schweiz können Ärzte Patienten wiederholt falsch und unnötig behandeln und erst noch daran verdienen – das Risiko tragen die Patienten.

Überangebot an Leistungen: Wo es am wenigsten Ärzte gibt, sind die Schweizer nicht kränker.
Überangebot an Leistungen: Wo es am wenigsten Ärzte gibt, sind die Schweizer nicht kränker.
Keystone

Einige Kantone wollen den seit 1. Juli 2013 möglichen Zulassungsstopp für neue Arztpraxen von Spezialisten (Ärzte-stopp) nicht einführen. Viele Ärzte möchten eine neue Praxis eröffnen, und Spitäler suchen fehlende Ärzte im Ausland. Gegen den angeblichen Ärzte-mangel kann dieser Zulassungsstopp nur ein Pflästerchen sein, weil der Mangel systembedingt ist. Eigentlich sollten die finanziellen Anreize so gesetzt sein, dass es Ärzten und Spitälern gut geht, wenn die Bevölkerung möglichst gesund bleibt und deren Dienste wenig beansprucht. Doch die Schweiz ist neben Deutschland praktisch das einzige Land, in dem Praxisärzte an jeder einzelnen Handlung, die sie vornehmen, Geld verdienen können.

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