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De Haller wird wegen SP-Kandidatur angegriffen

Wenn Jacques de Haller, Präsident der Schweizer Ärzteverbindung, SP-Nationalrat wird, drohen Interessenkonflikte. Davor warnt FMH-Vize und Ignazio Cassis der FDP.

Kein Problem, sondern Chance: Jacques de Hallers mögliche Doppelrolle als Ärztepräsident und Nationalrat.
Kein Problem, sondern Chance: Jacques de Hallers mögliche Doppelrolle als Ärztepräsident und Nationalrat.
Keystone

Am Samstag wird der Präsident der Schweizer Ärzteverbindung FMH von der Berner SP als Nationalratskandidat nominiert. Offiziell liegt die Kandidatur Jacques de Hallers im Interesse der FMH. Deren Zentralvorstand hatte nichts gegen das politische Engagement einzuwenden. An der Basis sieht es etwas anders aus. In Leserbriefen in der «Ärztezeitung» lassen sich Mediziner über de Hallers Kandidatur aus und nehmen ihm das Engagement für die Waffenschutz-Initiative übel. In den FMH-Gremien werde die Kandidatur noch zu harten Diskussionen führen, sagt FMH-Vizepräsident Ignazio Cassis. Er frage sich, ob das 100-Prozent-Pensum als Ärztepräsident mit dem Nationalratsamt vereinbaren sei. «Bei de Hallers Vorgänger Hans Heinrich Brunner wurde kritisiert, dass er noch im Inselspital arbeitete.»

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