Zum Hauptinhalt springen

Davos spricht Millionen für Olympische Spiele

Das Davoser Parlament ist den Olympischen Winterspielen Graubünden 2022 gut gesinnt. Der Grosse Landrat hat sich für einen Kandidaturbeitrag von zwei Millionen Franken ausgesprochen.

Am 3. März kommt das Geschäft vors Volk: Ein Schild von Davos Klosters.
Am 3. März kommt das Geschäft vors Volk: Ein Schild von Davos Klosters.
Keystone

Das Davoser Gemeindeparlament steht hinter den Olympischen Winterspielen Graubünden 2022. Der 17-köpfige Grosse Landrat stimmte heute einem Kandidaturbeitrag sowie einem Rahmenkredit für Gemeindeinvestitionen deutlich zu.

In beiden Fällen kam ein Abstimmungsresultat von 13 zu 4 Stimmen heraus. Das Lager der Gegner bildeten die zwei SP-Vertreter sowie je ein Vertreter der Grünliberalen und der Grünen. Nun ist das Geschäft reif für die Volksabstimmung vom 3. März.

Reserven angezapft

Der Kandidaturbeitrag von Davos beläuft sich auf zwei Millionen Franken. Netto beträgt er nur 890'000 Franken, da erstens Reserven angezapft werden. Zweitens unterstützt die Gemeinde Klosters die Kandidatur mit 210'000 Franken. Gutgeheissen wurden zudem 15 Millionen Franken für Gemeindeinvestitionen im Falle einer Vergabe der Spiele 2022 nach Graubünden.

Neue Töne waren im Davoser Parlament nicht zu hören. Die Befürworter versprechen sich von den Spielen einen Aufschwung für den Wintertourismus, neue Sportanlagen und Investitionen in Verkehrsverbindungen und Infrastruktur. Zudem könne sich die Schweiz solche Spiele leisten, hiess es.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch