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«Das Verhältnis im Seco liegt bei 1:6»

Die höchste Handelsdiplomatin der Schweiz, Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, sagt, wie sie die Schweiz im Ausland preist – und verrät ihren früheren Traumberuf.

Die Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch hält nichts von Frauenquoten: «Wenn Frauen bereit sind, dann werden sie die Spitzenpositionen erreichen.»
Die Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch hält nichts von Frauenquoten: «Wenn Frauen bereit sind, dann werden sie die Spitzenpositionen erreichen.»
Susanne Keller
Ihre Studien an der Universität Bern schloss sie als Fürsprecherin ab. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt in Paris trat sie ins damalige Bundesamt für Aussenwirtschaft ein, wo sie rasch die Karriereleiter hochstieg.
Ihre Studien an der Universität Bern schloss sie als Fürsprecherin ab. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt in Paris trat sie ins damalige Bundesamt für Aussenwirtschaft ein, wo sie rasch die Karriereleiter hochstieg.
Susanne Keller
Die 52-jährige Seco-Direktorin ist verheiratet und wohnt in Hinterkappelen. In ihrer Freizeit ist sie eine begeisterte Bergsteigerin. Sie hat zahlreiche 4000er-Gipfel erklommen, darunter die Jungfrau und den Mönch.
Die 52-jährige Seco-Direktorin ist verheiratet und wohnt in Hinterkappelen. In ihrer Freizeit ist sie eine begeisterte Bergsteigerin. Sie hat zahlreiche 4000er-Gipfel erklommen, darunter die Jungfrau und den Mönch.
Susanne Keller
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Als Seco-Chefin sind Sie die höchste Handelsdiplomatin der Schweiz. Wollten Sie schon immer Diplomatin werden? Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch: Nach meinem Studienabschluss als Fürsprecherin besuchte ich in Fontainebleau die Businessschule Insead. In jener Zeit lernte ich David de Pury, den Unterhändler der damaligen Welthandelsorganisation Gatt, kennen. Er überzeugte mich, in die Handelsdiplomatie einzusteigen. Auch Franz Blankart, der Chef des damaligen Bundesamts für Aussenwirtschaft, riet mir: «Handelsdiplomatie ist das Beste, was du machen kannst. Du führst Verhandlungen und kommst viel mit dem Ausland in Kontakt.» Meine erste Stelle im Bereich der Aussenwirtschaft gefiel mir dann so gut, dass ich auf diesem Gebiet geblieben bin.

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