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Das vergebliche Hoffen auf den Geldregen

Die Gemeinnützige Gesellschaft will die Tantiemen für die neue Nationalhymne für die Armen ausgeben. Der Komponist ginge praktisch leer aus.

Wann immer die neue Nationalhymne gespielt oder gesungen würde, spült das Tantiemen in die Kasse der SGG.
Wann immer die neue Nationalhymne gespielt oder gesungen würde, spült das Tantiemen in die Kasse der SGG.

Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) hat ihren Wettbewerb für die neue Schweizer Nationalhymne bis ins Detail geplant. 208 Vorschläge für einen Ersatz des Schweizer Psalms sind bis Ende Juni eingegangen, vermeldete die SGG, die auch das Rütli verwaltet. Läuft alles nach Vorstellung der SGG, entscheidet der Bundesrat in absehbarer Zeit über die neue Hymne. Und die SGG kann darauf hoffen, 70 Jahre über den Tod des Komponisten hinaus unter der Rubrik Einnahmen mehrere Zehntausend Franken verbuchen zu können. Jährlich. Diese resultierten aus Urheberrechts- und Verwertungseinnahmen. Der Schöpfer der neuen Hymne erhielte demgegenüber keinerlei Tantiemen und hätte sich mit der Gewinnprämie von einmalig 10'000 Franken zu begnügen.

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