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«Das ist ein teurer Leerlauf der Sonderklasse»

Bürgerliche Politiker ärgern sich, dass die Grenze im Tessin offen bleibt. Die Einwanderer müssten abgeschreckt werden. SP und Grüne hingegen fordern internationale Strategien.

Asylbewerber und Personal des Grenzwachcorps am Zoll des Bahnhofs Chiasso (16. Juni 2015).
Asylbewerber und Personal des Grenzwachcorps am Zoll des Bahnhofs Chiasso (16. Juni 2015).
Benedetto Galli, Keystone

Das Tessin darf seine Grenzen nicht dichtmachen. Der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi (Lega) hatte davon gesprochen, die Kantonsgrenzen vorübergehend zu schliessen, um Druck auf jene Staaten auszuüben, «die ihren Pflichten nicht nachkommen». Das Staatssekretariat für Migration (SEM) gab jedoch zur Antwort, dass dies nur bei einer «ernsthaften Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit» möglich sei. Vorerst bleibt also alles wie gehabt.

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