Zum Hauptinhalt springen

Das Doppelspiel der Italiener mit der Schweiz

Im Asylwesen scheinbar heillos überfordert, in Steuerfragen top organisiert: Italien registriert Migranten nicht korrekt und hintergeht damit die Dublin-Vertragspartner.

Viele Flüchtlinge stellen in Italien offenbar kein Asylgesuch: Schweizer Grenzwächter überqueren in Chiasso TI mit zwei Männern den Grenzübergang in Richtung Italien. (5. November 2009)
Viele Flüchtlinge stellen in Italien offenbar kein Asylgesuch: Schweizer Grenzwächter überqueren in Chiasso TI mit zwei Männern den Grenzübergang in Richtung Italien. (5. November 2009)
Martin Rütschi, Keystone

Was Grenzwache und Schweizer Migrationsbehörden schon seit Jahren wissen, hat die grösste Zeitung Italiens, der Corriere della Sera, einschneidend recherchiert und festgehalten. «Ein signifikanter Teil der Flüchtlinge, die in Italien landen, werden weder identifiziert noch registriert», schrieb das Blatt kürzlich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.