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«Das Abgabesystem im Asylwesen ist absolut chaotisch»

Der Nationalrat will heute die Nothilfe auf alle Asylbewerber ausweiten. Doch die Umsetzung ist unklar, denn gerade im Asylwesen hat der Kantönligeist Kuriositäten zur Folge.

«Die politische Aufregung lebt von der Überforderung»: Ein Asylbewerber in einer Unterkunft in einem Luftschutzkeller in Wünnewil.
«Die politische Aufregung lebt von der Überforderung»: Ein Asylbewerber in einer Unterkunft in einem Luftschutzkeller in Wünnewil.
Keystone
Wer wieviel Not- oder Sozialhilfe erhält, ist abhängig vom Kanton oder der Gemeinde: Zwei Asylbewerber vor einem Durchgangsheim in La Chaux-de-Fonds. (3. Mai 2011)
Wer wieviel Not- oder Sozialhilfe erhält, ist abhängig vom Kanton oder der Gemeinde: Zwei Asylbewerber vor einem Durchgangsheim in La Chaux-de-Fonds. (3. Mai 2011)
Keystone
«Alles nur Scheinlösungen»: Die SP (im Bild Wortführer Andreas Gross), die Grünen und die BDP sind gegen die Verschärfung. (Aufnahme von einer Nationalratsdebatte am 7. März 2012)
«Alles nur Scheinlösungen»: Die SP (im Bild Wortführer Andreas Gross), die Grünen und die BDP sind gegen die Verschärfung. (Aufnahme von einer Nationalratsdebatte am 7. März 2012)
Keystone
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Heute Mittwochmorgen berät der Nationalrat in Bern über die Revision des Asylgesetzes (Redaktion Tamedia berichtet live). Neben anderen Verschärfungen wird auch die Ausweitung der Nothilfe auf alle Asylsuchenden diskutiert. Was dies genau bedeuten soll, ist unter Politikern umstritten.Ein Migrationsexperte, der namentlich nicht genannt werden will, sagt nun gegenüber Redaktion Tamedia, «das Abgabesystem im Asylwesen ist absolut chaotisch».

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