Zum Hauptinhalt springen

CSS und Wincare senken ihre Prämien – freiwillig

Neben der Helsana werden auch die CSS und die Wincare ihre Prämien in einigen Westschweizer Regionen um bis zu sechs Prozent senken.

Im Gegensatz zur Helsana geben sie dafür aber nicht den Druck vom Bund als Grund an.

Die CSS habe die Prämiensenkung für einige Regionen aus freien Stücken vorgeschlagen, sagte Sprecher Stephan Michel zu einem Bericht des «Tages-Anzeigers» vom Samstag. Dies gehe auf die Forderung des Gesundheitsministers Pascal Couchepin zurück, der die Kassen zu einer Senkung ihrer Reserven aufforderte.

Die CSS senkt die Prämien in Genf um 6 Prozent, in der Waadt zwischen 3,7 und 6,4 Prozent. Im Kanton Zürich soll es eine Nullrunde geben.

Die Versicherung und der Bund hätten kleinere Differenzen im Einvernehmen gelöst, sagte Michel weiter. Druck zur Prämiensenkung sei aber nicht auf die Versicherung ausgeübt worden.

Dies bestätigte auch Isabelle Vautravers, Sprecherin der Sanitas, auf Anfrage. «Die Diskussionen zwischen der Wincare und dem Bund verliefen in ähnlichem Rahmen wie in den letzten Jahren.» Die Wincare gehört zur Sanitas-Gruppe. In zwei Regionen, in Genf und Neuenburg, senkt die Versicherung ihre Prämien zwischen 2 und 5 Prozent.

Nationale Grösse ist entscheidend

Einig gehen die CSS und Wincare mit der Helsana in der Frage der Betrachtung von kantonalen Reserven. Entscheidend sei nicht die kantonale, sondern die nationale Grösse, sagten die beiden Sprecher. Allerdings entspreche es offenbar dem politischen Willen, dass die Reserven in den einzelnen Kantonen ausgeglichen werden.

Die Helsana wird in sechs Kantonen ihre Prämien um 2 bis 3 Prozent senken müssen. Dazu sieht sie sich nach Auskunft ihres Sprechers Rob Hartmans vom Bund «genötigt».

SDA/mbr

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch