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Co-Präsident der Sexkoffer-Initiative nimmt den Hut

Ein weiterer Rückschlag für das Initiativkomitee gegen zu frühen Sexualkundeunterricht: Nach dem Missbrauchsskandal um ein Mitglied ist nun Jakob Büchler als Co-Präsident zurückgetreten.

Sind beide aus dem Initiativkomitee ausgeschieden: Benjamin Spühler (l.) und Jakob Büchler.
Sind beide aus dem Initiativkomitee ausgeschieden: Benjamin Spühler (l.) und Jakob Büchler.
Keystone

Der St. Galler CVP-Nationalrat Jakob Büchler ist als Co-Präsident des Initiativkomitees der Volksinitiative gegen zu frühen Sexualkundeunterricht zurückgetreten. Er reagiert damit auf einen Missbrauchsskandal um ein anderes Mitglied des Komitees. Dem Basler Benjamin Spühler war vergangene Woche vorgeworfen worden, er sei in den 1990-er Jahren wegen sexueller Kontakte zu einer Minderjährigen verurteilt worden. Spühler schied darauf aus dem Initiativkomitee aus.

Einen schlimmeren Schlag für das Komitee könne man sich kaum vorstellen, sagte Büchler gegenüber dem «St. Galler Tagblatt». Er selber stehe nicht mehr als Co-Präsident des Komitees zur Verfügung.

Laut Gesetz müsste die Volksinitiative jetzt neu lanciert werden, weil das Initiativkomitee neu besetzt werde, sagte Büchler im Interview weiter. Vergangene Woche war bereits der Walliser CVP- Nationalrat Yannick Buttet aus dem Initiativkomitee ausgetreten, aus dem selben Grund wie Büchler.

(SDA)

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