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Camenisch tritt am Montag in Hungerstreik

Der Ökoterrorist Marco Camenisch will ab Montag in einen zweiwöchigen Hungerstreik treten. Grund sind «erniedrigende Schikanen im Knastalltag». Der 60-Jährige sitzt wegen Mordes im Gefängnis.

Sitzt in Lenzburg im Gefängnis: Der Anarchist Marco Camenisch.
Sitzt in Lenzburg im Gefängnis: Der Anarchist Marco Camenisch.
Keystone

Der Anarchist Marco Camenisch (60), der unter anderem wegen Mordes seit 2004 in Lenzburg im Gefängnis sitzt, will vom 20. August bis 2. September in den Hungerstreik treten. Das meldeten seine Unterstützer per Communiqué. Als Grund für diesen Schritt geben sie eine Reihe von «erniedrigenden Schikanen im Lenzburger Knastalltag» an.

Italienische Behörden werfen Camenisch vor, dass er aus der Zelle heraus an einem Bombenanschlag im Dezember 2009 in Madrid beteiligt gewesen sein soll. Der Bündner behauptet, dass ihm die Schweizer Behörden deshalb die vorgesehene bedingte Entlassung aus der Haft verwehren wollten.

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