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Cabaretbetreiber kämpfen für Erhalt des Tänzerinnenstatuts

Die Hälfte der Kantone erteilt keine L-Bewilligungen für Tänzerinnen aus Nicht-EU-Staaten mehr. Die Cabaretbesitzer gehen in die Offensive – mit Unterstützung von unerwarteter Seite.

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Keystone

Jürg König, Präsident des Cabaret-Branchenverbandes Asco, will jeden Anschein von Panik vermeiden. Doch dies wird seine Branchenkollegen nicht beruhigen. Ein Kanton nach dem anderen schafft die L-Bewilligungen für Tänzerinnen aus Drittstaaten ab. Zuletzt als Kantone Nummer elf und zwölf Freiburg und Tessin. Das ärgert die Cabaretbetreiber. Denn Frauen aus Nicht-EU-Staaten wie Thailand, Brasilien oder der Dominikanischen Republik sind für sie ideal, weil die L-Bewilligung diesen Frauen nur erlaubt, in Cabarets zu arbeiten. Sexarbeiterinnen aus EU-Staaten wie Rumänien oder Bulgarien hingegen sind auf die bindenden Arbeitsverträge der Cabaretbesitzer nicht angewiesen und verdienen in Kontaktbars oder Massagesalons mehr.

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