Zum Hauptinhalt springen

Bundesrat gibt dem Druck nach

Die Kostenexplosion bei den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) wird vom Bund untersucht.

Kostet der Kindes- und Erwachsenenschutz mehr als das ehemalige Vormundschaftswesen? Im Bild: Garderobe in einem Kindergarten.
Kostet der Kindes- und Erwachsenenschutz mehr als das ehemalige Vormundschaftswesen? Im Bild: Garderobe in einem Kindergarten.
Keystone

Die Kosten explodieren. Seit die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) Anfang 2013 die kommunalen Vormundschaftsämter abgelöst haben, sind sie um ein Vielfaches gestiegen. Besonders kleinere Schweizer Gemeinden drohen unter der Finanzlast zusammenzubrechen. Steuererhöhungen drohen. Die Volksseele kocht. Und im Bundeshaus ist der Aktionismus ausgebrochen. Gleich reihenweise reichten die Parlamentarier Vorstösse ein. Die SVP will deshalb die Sozial­hilfe gleich komplett umkrempeln. Sie fordert wieder mehr Mitspracherecht für die Gemeinden – oder gleich die Abschaffung der Kesb. Gemässigter geht Daniela Schneeberger vor. Die Baselbieter FDP-National­rätin fordert vom Bundesrat eine genaue Analyse der Kostensteigerungen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.