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Bundesanwaltschaft klagt mutmassliche Schweizer IS-Zelle an

Iraker in der Schweiz werden beschuldigt, einen Anschlag geplant zu haben. Jetzt kommt der Fall vor Gericht. Neu ist ein Vorwurf.

Gibt es IS-Kämpfer auch in der Schweiz? (Archivbild).
Gibt es IS-Kämpfer auch in der Schweiz? (Archivbild).
Keystone

Seit März 2014 sitzen drei irakische Staatsangehörige in der Schweiz in Haft. Ihnen und einem vierten Landsmann, der auf freiem Fuss ist, wird vorgeworfen, die Terrororganisation IS unterstützt zu haben. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft die mutmasslichen IS-Zellen-Mitglieder angeklagt. Der Vorwurf lautet auf Unterstützung einer kriminellen Organisation. Einzelnen Beschuldigten werden weitere Straftaten zu Last gelegt. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe weitgehend. Zwei der Beschuldigten, einer davon aus dem Aargau, sind verschwägert. Die beiden anderen sind alte Bekannte von ihnen. Alle stammen aus der Millionenstadt Kirkuk im Irak. Einer der Angeklagten, Osamah M., ist kriegsversehrt und bewegt sich im Rollstuhl. Er lebte zuletzt im Kanton Schaffhausen. Bei ihm daheim in Beringen, einer kleinen Grenzgemeinde, hielt sich ein Mitbeschuldigter illegal auf.

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