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Bürgerliche wollen Ziegler stoppen

Die Schweiz schlägt den umstrittenen Soziologen Jean Ziegler als Berater des UNO-Menschenrechtsrats vor. Aussenpolitiker und jüdische Kreise sind empört.

Bekannt für seine scharfe Zunge: Jean Ziegler im Parlament in Bern im März 1997.
Bekannt für seine scharfe Zunge: Jean Ziegler im Parlament in Bern im März 1997.
KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Attackierte oftmals den Schweizer Finanzplatz: Jean Ziegler als im Jahr 1974 als Genfer Nationalrat eine Rede.
Attackierte oftmals den Schweizer Finanzplatz: Jean Ziegler als im Jahr 1974 als Genfer Nationalrat eine Rede.
KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str
(Januar 2009)Swiss Jean Ziegler, expert next to Human Rights Council Advisory Committee, listens to a speech during the second session of the Human Rights Council Advisory Committee at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, Monday, January 26, 2009. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
(Januar 2009)Swiss Jean Ziegler, expert next to Human Rights Council Advisory Committee, listens to a speech during the second session of the Human Rights Council Advisory Committee at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, Monday, January 26, 2009. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Keystone
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79 Jahre alt ist der Genfer Soziologe und ehemalige SP-Nationalrat Jean Ziegler – und er denkt nicht daran, sich in den Ruhestand zu verabschieden. Für die nächsten drei Jahre möchte er im 18-köpfigen Beratenden Ausschuss des UNO-Menschenrechtsrats mittun, einem Gremium, dem er bereits von 2008 bis 2012 angehört hatte. Nach der einjährigen Pause kann er sich gemäss Reglement von den 47 Mitgliedsstaaten des Menschenrechtsrats erneut wählen lassen.

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