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Funktionieren die alten Tricks bei den Neuen in Bern?

Lukrative Mandate, Schokolade und eine Handy-Powerbank: Wie Lobbyisten die neu gewählten National- und Ständeräte umwerben.

Das Bundeshaus wird blitz­blank geputzt für die neuen Parlamentarier: Am Montag starten 246 National- und Ständeräte in die 51. Legislatur. Foto: Urs Baumann

Das Bundeshaus wird blitz­blank geputzt für die neuen Parlamentarier: Am Montag starten 246 National- und Ständeräte in die 51. Legislatur. Foto: Urs Baumann

Philipp Loser@philipploser

Mit Leichtigkeit könnte man es als Schmonzette abtun, als rührseliges Stück Politfolklore. Da wohnen also neu ein FDPler, ein SVPler und eine Grüne in einer Wohngemeinschaft beim Bundes­haus. Alle unter 30, das volle ­Leben. Der «Blick» wird vorbeikommen und Bilder schiessen (überparteiliches Zwiebelschnei­den), die «Schweizer Illustrierte» die Einrichtung rezensieren, das Fernsehen die erste WG-Party filmen. Die WG von Franziska ­Ryser (Grüne), Andri Silberschmidt (FDP) und Mike Egger (SVP) ist für die Medien ein Geschenk des Himmels. Auch ­diese Zeitung hat, natürlich, berichtet (lesen Sie hier mehr darüber).

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